Pyrenäen09 – Stefan und Fahrt nach Andorra

23.05.2009

Der Urlaub war da 🙂
[thumb:3265:l]Wir hatten ausreichend Zeit um uns vom Streß der Anfahrt zu erholen und auf Stefan zu warten. Um 7:49 Uhr, wieso eigentlich so früh, kam bereits die erste SMS von Stefan an. Er war schon seit 6:00 Uhr unterwegs. Am Nachmittag traf er dann auch endlich ein. Nach der Begrüßung wurde als erstes sein Zelt aufgebaut. Später fanden wir noch Zeit um nach dem Ventil des Wohnwagenreifens zu schauen. Stefans Kompressor war dabei eine große Hilfe. Erstmal wurde die Luft komplett abgelassen und dann drückte ich das Ventil in seine eigentlich und richtige Position. Danach gaben wir wieder Druck auf den Reifen. Zuerst war das Ventil noch nicht zu überzeugen, aber bei 5 Bar hörte man es nicht mehr zischen. Spätere Kontrollen bestätigen die ursprüngliche Dichtigkeit. Die Tatsache beruhigte schon sehr.
Außerdem wurde das CB-Funkgerät und die Antenne gecheckt. Die Stehwelle war auch im grünen Bereich. Wir waren also für die nächsten Tage bestens gerüstet. Zum Abschluß gab es dann noch Tortellini mit Käsesahnesauce 😀

24.05.2009

[thumb:3282:r]Von der Anfahrt nach Andorra gibt es eigentlich nicht viel zu berichten. Es dauerte nur etwas, bis alles verpackt und abfahrbereit war. Vom Campingplatz ging es nach Perpignan und dann später auf die N116 Richtung Andorra. Diesen Weg kannten wir bereits aus der Fahrt nach Portugal.
Am späten Mittag wollten wir uns noch ein wenig stärken und die restliche Käsesahnesauce verdrücken, aber leider war der Behälter im Kühlschrank durch das Schaukeln in den Pyrenäenkurven so unglücklich verschoben, dass er beim öffnen des Kühlschranks sich endgültig im Innenraum des Wohnwagens entleerte. Was für eine Sauerei. Es dauerte schon einige Zeit wieder alles zu säubern, aber das anschliessende improvisierte Mittagessen machte den Verlust der Sauce wieder wett. Also ging es, etwas verspätet, wieder auf die Piste und die Ankunft in Andorra rückte näher.
[thumb:3268:l] Gegen die Gassen von Andorra waren die Kurven der Bergsträßchen Kinderkram. Der Schwierigkeitsgrad wurde zusätzlich durch altes Kartenmaterial auf den Navis erhöht. Viele Straßen waren plötzlich Einbahnstraßen und die Suche nach dem richtigen Weg war nicht immer einfach, aber wurde dann doch irgendwann mit der Ankunft am Campingplatz Xixerella belohnt. Dort sprach eine Mitarbeiterin, die ursprünglich aus Belgien kam, sogar sehr gut Deutsch. Einchecken war somit gar kein Problem. Der Platz gehörte uns fast ganz alleine und den Stellplatz konnten wir uns, wie auch in Frankreich, frei aussuchen.

Den Abend verbrachten wir dann, nach Hackbällchen mit Reis, mit Kartenspielen, Berichte schreiben und Touren planen. Der Ausblick endlich mal offroad fahren zu können begeisterte uns schon sehr 🙂

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